TEXTELSEM - Texte, Tells und Semantik: 

Modellierung der historischen Geogrpahie Nordmesopotamiens im 2. Jt. v. Chr. mittels der integrierten Analyse von Texten, archäologischen Realitäten, Geoinformatik und dem semantischen Netz.

 

Das interdisziplinäre Projekt entwickelt an der Schnittstelle von Altorientalistik, Informationstechnologie und Vorderasiatische Archäologie ein neues Methodenspektrum für die Historische Geographie. Archäologische und räumliche Daten generieren Informationen zu Siedlungstrukturen und Geländebschaffenheit. Texte enthalten ein dichtes Netz von explizite und impliziter Informationen zu Orte und Routen. Das Projekt zielt auf die Verbindung dieser Informationsgruppen. Mit der Osttigris-Region wird eine als Siedlungskammer und wichtiges Bindeglied im Verkehrswegenetz Altvorderasiens entscheidende Regionen ins Zentrum gestellt. Mit Blick auf die intensiven archäologischen Forschungen bietet sich eine einmalige Chance aktuelle geoarchäologische Daten und die Informationen der Schriftquellen in Beziehung zu setzen.

 

Das auf 36 Monate angelegte Projekt zur Modellierung der historischen Geographie Nordmesopotamiens wurde von 2014 bis 2017 binational durch die DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft) und die ANR (Agence National de la Recherche) gefördert. Getragen wird das Projekt durch französische und deutsche Wissenschaftler aus den Bereichen der Altorientalistik, Geoinformatik und Vorderasiatischen Archäologie. 

 

Die Leitung von TEXTELSEM obliegt Prof. Dr. E. Cancik-Kirschbaum (Philologie, FU Berlin), PD Dr. N. Ziegler (Philologie, CNRS Paris), Prof. Dr. K.-Ch. Bruhn (Geoinformatik, FH Mainz), Prof. Dr. A. Otto (Archäologie, LMU München).

 

Wissenschaftliche Mitarbeitersind Dr. Antoine Jacquet (Philologie, Collège de France, Paris), Dr. Anne-Isabelle Langlois (Philologie, Collège de France, Paris), Dr. Michael Herles (Archäologie, München) und Kristina Petrow, M.A. (Philologie, FU Berlin).

 

 

                              

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

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